20.07.2021

Vor Ort im Gespräch mit CDU Landtagsabgeordneten Jochen Klenner

Der Landtagsabgeordnete Jochen Klenner hat sich am beim privaten Pharma Großhandel Otto Geilenkirchen für den Einsatz in der Pandemie bedankt. Bei dem Besuch am 8. Juli in der Niederlassung Mönchengladbach unterstrich er als Mitglied im Gesundheitsausschuss des Landtags die Rolle des Vollversorgers: „Der dezentrale private Pharma Großhandel ist unersetzlich für die gesicherte Versorgung der Bürger. Diese Struktur hat sich in der Pandemie bewährt und muss auch danach gesichert werden“, so Klenner.
 
Seit dem Frühjahr organisiert Otto Geilenkirchen die Impfstofflogistik für seine Apothekenkunden zur vertrags- und privatärztlichen Versorgung im westlichen NRW. Dazu gehören neben Annahme, Lagerung, Umverpacken und Auslieferung der sensiblen Impfstoffe auch das Dazupacken des Impfstoffzubehörs. Dies muss wöchentlich nach Zuteilung des Bundesgesundheitsministeriums kommissioniert werden. Eine besondere Herausforderung stellte zu Beginn das Handling mit Ultratiefkühlware dar, welches ohne Vorlaufzeit binnen kürzester Zeit in die bestehende Logistik integriert werden musste. „Hier konnten wir uns wie immer auf unsere Mitarbeiter verlassen, die tatkräftig täglich inkl. sonntags hart mit angepackt haben, um diese Mammutaufgabe zu bewältigen! Ich bin stolz und dankbar für diesen Einsatz“ so Lutz Geilenkirchen, geschäftsführender Gesellschafter.
 
In einem Rundgang durch den Betrieb zeigte er Klenner gemeinsam mit Niederlassungsleiter Herbert Zimmermanns und Marketingleitung/QM Beauftragte Simone Kozießa die Abläufe in allen Bereichen. 250 Mitarbeiter sind an den beiden Standorten in Mönchengladbach und Aachen beschäftigt. Sie sorgen dafür, dass rund 650 Apotheken mehrmals täglich die benötigten Medikamente pünktlich erhalten. Um dies jederzeit sicherzustellen sind rund 75.000 Artikel dauerhaft im Warenlager bereitgestellt. „Wir sind nicht nur Logistik- und Servicepartner auf Augenhöhe der Apotheken vor Ort. Für uns hat die sichere Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln oberste Priorität“, so Lutz Geilenkirchen.

Den Standort Mönchengladbach plant er zu erweitern – entsprechende Anträge werden aktuell bereits mit der Stadt abgestimmt. Klenner zeigte sich erfreut über diese Pläne: „Wir können stolz auf solche mittelständischen inhabergeführten Betriebe in unserer Stadt sein. Seit 1926 – als Otto Geilenkirchen das Unternehmen in der Stadt gründete – ist das Unternehmen in der Region fest verwurzelt. Diese Zuverlässigkeit ist wichtig und hat in der Pandemie noch einmal an Bedeutung gewonnen. Wir haben alle gemerkt, wie hart es uns trifft, wenn medizinische Güter oder Schutzausrüstung plötzlich knapp werden. Deshalb müssen wir politisch auch überlegen, wie wir das Bereithalten solcher Produkte künftig national sicherstellen um in Krisen unabhängiger gerüstet zu sein. Dazu gehört dann auch die Frage, wie das Vorhalten zum Beispiel durch den Pharma Großhandel entsprechend vergütet werden kann“, so Klenner.